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Übersäuerung
Aus dem Volksmund kennen wir das Sprichwort "Sauer macht lustig". Aber schon Paracelsus erkannte: Das Grundübel aller Krankheiten ist die "Übersäuerung".
Der österreichische Mediziner Alfred Pischinger bezeichnete das Bindegewebe als das Grundregulationssystems des Körpers. Es ist das wichtigste und älteste Regulations- und Informationssystem im menschlichen Organismus.
Das weiche Bindegewebe ist eine wasserreiche Zwischenzellsubstanz, dass jeden Flüssigkeits- und Stoffaustausch zwischen den Organzellen einerseits und dem Blut- und Lymphkreislaufsystem, dem Hormonsystem und dem vegetativen Nervensystem andererseits vermittelt.
Diese Grundsubstanz wird auch Matrix genannt. Sie ist Träger der Ganzheitsfunktion im Organismus und bestimmt die gesamte physikochemische und bioelektrische Situation und die energetischen Vorgänge (Wasser-, Sauerstoff-, Elektrolyt- und Wärmehaushalt, Säure-Base-Gleichgewicht und Redoxpotential) in unserem Körper. Im Bindegewebe (Matrix) finden Ablagerungen von Stoffwechselabfallprodukten, Giftstoffen und Schwermetallen statt.
Hier ist die Mülldeponie des Körpers. Durch die im Bindegewebe abgelagerten Schlacken - und Chemiestoffe tritt nicht nur eine Gewichtszunahme sondern auch zugleich eine Versäuerung und eine Verfettung des Bindegewebes ein. Im gesunden Bindegewebe befinden sich die kollagenen Fasern in einem gelösten Sol-Zustand.
Durch Stress-Situationen jeglicher Art, sei es chemischer, struktureller oder psychischer Streß, kann der Körper die abgelagerten Säuren nicht mehr neutralisieren und das Bindegewebe verändert sich in einen Gelzustand. Die kollagenen Fasern quellen auf werden härter (Gelosen) und das ganze Bindegewebe wird immer unbeweglicher und schmerzhafter. Bei vielen Krankheiten liegt somit in der Regel eine Übersäuerung des Organismus vor. Je schneller man dieses Grundübel beseitigt desto schneller verläuft dann auch der Gesundungsprozeß.
Negative Folgen der Übersäuerung des Organismus:
- Endmineralisierung (Osteoporose, Herzminderleistung, hoher Blutdruck)
- Ablagerungen von Schlacken (Zell- und Organschädigungen)
- Verminderung der Immunabwehr (erhöhte Anfälligkeit bei Bakterien - , Viren- und
Pilzinfektionen)
- Verlangsamte Regeneration bei Krankheitsprozessen
Warum sind Basenpulver keine echte Hilfe?
Basenpulver enthalten viele positiv geladene Jonen wie z.B. Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Zink, Selen usw. Die positiv geladenen Jonen werden jedoch von übersäuerten Zellen, die ebenfalls positiv geladen sind, abgestoßen, wodurch der Zellstoffwechsel eher vermindert wird.
Welche Therapiemöglichkeiten bieten wir an?
Der Säugling besteht am ersten Lebenstag zu 80% aus Wasser, ein Erwachsener im Alter von 25 Jahren zu 68% und ein Senior mit 85 Jahren zu 53% aus Wasser. Das Gehirn besteht sogar zu mehr als 90% aus Wasser, der Rest sind Kohlenstoff, Mineralien, Metalle, Alkohole und Salze. Im Körper wird dabei Wasser permanent aufgespalten, z.B. in Wasserstoff (H+) und Hydroxydion (OH-) und wieder zusammengesetzt.
Nur die dauernde Aufrechterhaltung dieses komplizierten Gleichgewichtes ist der Garant für einen intakten Zellstoffwechsel, also für unsere Gesundheit. Der gesunde Wasserhaushalt wird bestimmt durch einen nahezu neutralen pH-Wert.
Therapieoption:
1.) Medikamentöse Therapie
Die übersäuerte Zelle ist voll von positiv geladenen H+ Jonen. In komplexen Herstellungsverfahren ist es gelungen, eine Lösung mit hohem Anteil an negativ geladenen OH- Jonen herzustellen. Gelangt diese hoch angereicherte OH- Lösung in die übersäuerten Zellen, die voll von H+ Jonen sind, so entsteht Wasser (H2O). Die Ladungsneutralität der Zelle ist wiederhergestellt, die Zelle kann positiv geladene Mineralstoffe auch wieder aufnehmen. Die Übersäuerung durch die positive Überladung der Zellen verschwindet. Bis diese OH- Konzentrationen jedoch in die Zellen gelangen können, müssen sie zunächst die extracelluläre Matrix, die ebenfalls einen übersäuerungsbedingten H+ Überschuß aufweist, durchdringen. So kann es je nach Übersäuerungsgrad durchaus 2-3 Wochen dauern, bis die OH- Konzentration in die zelluläre Ebene vordringen.
Wir bieten unseren Patienten dieses wirksame Therapierezept in Form von Cell Basic-Hydroxydionlösung an.
2.) Elektrotherapie
Der pH-Wert als Meßgröße für die Säurestärke beträgt im gesunden Muskelgewebe ca. 6,1, in verspannten,
entzündetem Muskelgewebe also vor allem im Bereich von Triggerpunkten, jedoch nur 4,3. Die Verhärtungen
im Bindegewebe und die Muskelknoten in Form von Triggerpunkten sind also ein erhebliches Entzündungspotenzial mit Übersäuerung von Zellen und ganzen Muskelbereichen. Wenn Patienten trotz Auflösung der Trigger mit Stoßwellen (TST) immer wieder neue Triggerbereiche aufmachen, bieten wir ein zusätzliches Behandlungsverfahren zur Reduktion von Gewebsentzündungen und gegen die Übersäuerung an.
In amerikanischen Studien konnte die Wirksamkeit von frequenzspezifischen Mikroströmen zur Reduktion der Übersäuerung nachgewiesen werden. Um diese Wirkung noch zu steigern, reiben wir die Patienten am ganzen Körper mit einem basischen Gel ein, wickeln die Extremitäten und den Rumpf in Salzwasser getränkte Binden ein und durchfluten den ganzen Körper 45 Minuten lang mit verschiedenen Mikrostromprogrammen.
Diese Therapie wirkt stimulierend und ausschwemmend auf Gewebe und Organe. Der Patient verspürt eine tiefe Entspannung und eine intensive Erwärmung seines Körpers. Schon nach 3-6 Behandlungen wird eine deutliche Besserung des Allgemeinbefindens verspürt. Wir nennen diese Therapie TRIGGOSAN-Micro Alkalisierung (TMA).
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